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Religiöse Extremisten setzen Moschee und Fabrik der Ahmadis in Brand

Datum: 25. November 2015

In Jhelum, einer Stadt mit ca. 150.000 Einwohnern in der pakistanischen Provinz Pundschab, hat ein aufgebrachter Mob am 20. November eine Fabrik, die einem Ahmadi gehört, angegriffen und in Brand gesteckt. Fast der gesamte Fabrikkomplex, in dem Spanplatten hergestellt wurden, wurde in Schutt und Asche gelegt. Etwa zehn Fahrzeuge auf dem Gelände wurden ebenfalls angezündet und zerstört. Einen Tag später hat dieselbe Gruppe eine Moschee der Ahmadis in einem Vorort namens Kala Gujran attackiert. Sie haben unter den Augen der Polizei die Möbel und andere Gegenstände der Moschee auf die Straße geworfen und angezündet.

Zu diesen Unruhen kam es, als ein Mitarbeiter der Fabrik das Gerücht in Umlauf setzte, in der Fabrik seien Koranexemplare verbrannt worden. Die religiösen Extremisten nutzen diese Gerüchte, um Menschen zu Angriffen auf die Ahmadis anzustacheln. Ein aufgebrachter Mob marschierte zur Fabrik und griff sie an. Die anwesende Polizei konnte die Menge nicht zurückhalten. Unter Einsatz von Brandbeschleunigern wurde das Fabrikgebäude angezündet, während etliche Mitarbeiter sich noch im Gebäudekomplex befanden. Damit haben die Angreifer absichtlich Leib und Leben dieser Mitarbeiter und ihrer Angehörigen gefährdet. Nur mit Mühe gelang es ihnen, sich vor den Flammen zu retten. Der Mob attackierte auch das Haus des Vorsitzenden der Ahmadiyya-Gemeinde, das sich auf dem Fabrikgelände befand. Er und seine Familie mussten das Haus durch den Hinterausgang verlassen und wurden anderweitig untergebracht. Auch die Familien vieler Mitarbeiter waren auf dem Fabrikgelände wohnhaft. Sie haben ihre Häuser verlassen und haben vorübergehend in Rabwah (Hauptsitz der Ahmadiyya Muslim Jamaat) Unterschlupf gefunden.

Dieselbe Gruppe der religiösen Extremisten führte am nächsten Tag einen Protestmarsch durch Kala Gujran, einen Vorort von Jhelum. Dort haben sie die Ahmadiyya-Moschee umzingelt und angegriffen. Vor Augen der Polizei drang der fanatisierte Mob in die Moschee der Ahmadis ein, trug die Möbel und andere Gegenstände auf die Straße zündete sie an. Danach haben sie die Moschee "gereinigt" und dort ein Gebet verrichtet, offenbar in der Absicht, diese dauerhaft zu besetzen. Die Polizei hat jedoch die Moschee geschlossen.

Außerdem wurden bei dem ersten Vorfall drei Ahmadis inhaftiert. Dazu gehören der Sicherheitschef der attackierten Fabrik, Herr Qamar Ahmad, und seine Söhne, die später auf freien Fuß gesetzt wurden. Aber gegen Herrn Qamar Ahmad wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Blasphemie eingeleitet. Die Blasphemie wird in Pakistan mit dem Tode bestraft.

Diese Ereignisse der letzten Tage bilden den vorläufigen Höhepunkt einer lange andauernden landesweiten Hetzkampagne gegen die Ahmadiyya-Gemeinde und ihre Mitglieder. Es gibt Konferenzen und Kundgebungen, in denen offen der Hass gegen die Ahmadis geschürt wird und zu Angriffen auf sie aufgerufen wird. Der Staat ist nicht willens oder in der Lage, diese Volksverhetzung gegen die Ahmadis zu unterbinden. Die Vorkommnisse dokumentieren die gefährliche Lage der Ahmadis in Pakistan.

Bereits 2014 hatte ein Mob in der Großstadt Gujranwala Ahmadi-Häuser angegriffen und in Brand gesteckt. Dabei kamen eine ältere Frau und zwei Kleinkinder ums Leben.

Veröffentlicht durch die:
Pressestelle der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland
Telefon: 0163 - 302 74 73
E-Mail: presse@ahmadiyya.de

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