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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Mord an drei Mitgliedern der Ahmadiyya-Gemeinschaft innerhalb von zehn Tagen

Datum: 22. September 2008

In Pakistan sind innerhalb von zehn Tagen drei Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat ermordet worden. Am 1. September wurde in der Hafenstadt Karachi der Apotheker Sheikh Saeed Ahmad in seinem Geschäft angeschossen. Er erlag zehn Tage später seinen Verletzungen. Am 8. September wurde ein renommierter Arzt Dr. Abdul Mannan Siddiqui bei einem Attentat kaltblütig erschossen. Er war Vorsitzender der Gemeinde in Mirpurkhas im Bundesstaat Sindh. Am Tag darauf wurde ein weiterer führender Ahmadi, Seth Muhammad Yousuf, ermordet. Auch er war Vorsitzender der lokalen Ahmadiyya-Gemeinde in der Stadt Nawabshah im Bundesstaat Sindh. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland verurteilt diese barbarischen Gewalttaten gegen ihre Ahmadi Brüder in Pakistan in schärfster Form.

Es ist beachtenswert, dass die Ermordung von Dr. Siddiqui einen Tag nach der Ausstrahlung einer Fernsehsendung geschah, in der auf schlimmste Weise religiöser Hass gegen die Ahmadis verbreitet wurde. Gleich am nächsten Tag folgte der brutale Mord an Seth Muhammad Yousuf. Die vom pakistanischen Privatsender GEO TV am 07. September ausgestrahlte Sendung, die auf der ganzen Welt über Satellit zu empfangen ist, befasste sich mit dem Glauben der Ahmadis. Dabei wurde der Gründer der Ahmadiyya-Gemeinschaft, Hazrat Mirza Ghulam Ahmad, übelster Beschimpfung ausgesetzt. Ein aus Mekka zugeschalteter Mullah von der ahmadi-feindlichen „Khatm-e-Nabuwwat“ Organisation sagte über die Ahmadis:

„Solange dieses Unheil existiert und auch nur ein einziger Qadiani (damit sind Ahmadis gemeint) sich in diesem Land (gem. Pakistan) aufhält, müssen diese bekämpft werden.“

Während die zwei anwesenden Gäste in dieser Sendung über den Glauben der Ahmadis sprachen, verwendeten sie bezüglich des Gründers der Gemeinde das Wort „Wajib-ul-Qatl“ (arab. für todeswürdig). Offensichtlich hat dieses Wort religiöse Fanatiker dazu angestachelt, Gewalt gegen die als friedfertig bekannten Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde auszuüben und hat zu diesen Ermordungen geführt.

Der Moderator dieser Sendung, ehemaliger Religionsminister Pakistans, Aamer Liaqat Hussein, zeigte offen Sympathien für die Hassprediger in seiner Sendung. Er moderiert eine Sendung, in der Religionsgelehrte Antworten auf religiöse Fragen geben.

Bereits seit langer Zeit machen die religiösen Extremisten in Pakistan Stimmung gegen die schutzlose religiöse Minderheit der Ahmadis. Diese Sendung hat zusätzlich Öl ins Feuer gegossen und zu einer drastischen Verschlechterung der Situation für die Ahmadis geführt.

Altaf Hussein, Vorsitzender der MQM-Partei, der zweitgrößten Partei im Bundesstaat Sindh, verurteilte diese Morde und die öffentliche Aufforderung zu religiösem Hass gegen die Ahmadis. Auch die renommierte Tageszeitung „Dawn“ verurteilte die Gewalt gegen die Ahmadis und stellte in einem Kommentar vom 21. September 2008 fest, dass die Morde an den Ahmadis unmittelbar auf die religiöse Sendung des GEO-Fernsehens folgten und dass ein Zusammenhang zwischen dieser Sendung und den Attentaten an den Ahmadis nicht zu leugnen sei.

Seit 1974 sind in Pakistan bereits zahlreiche Ahmadis Mordanschlägen zum Opfer gefallen. Der zunehmende Einfluss der Extremisten im Lande ist eine unmittelbare Bedrohung für die Ahmadis, da Mullahs die Ahmadis als Ketzer ansehen und sie wiederholt als todeswürdig bezeichnet haben. Unter diesen Umständen ist es dringend geboten, dass die friedliebenden Menschen und Organisationen auf der ganzen Welt sich weiterhin dieser Art von Extremismus vehement widersetzen, um die Welt zu einem friedlicheren Ort für alle Menschen zu machen.

Veröffentlicht durch die:
Pressestelle der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland
Telefon: 0163 - 302 74 73
E-Mail: presse@ahmadiyya.de

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