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Brutaler Mord an Ahmadi-Arzt in Pakistan

Datum: 23. September 2014

Im September gab es landesweite Hetzkampagnen gegen Ahmadis in Pakistan.

In Mirpur Khaas, einer Stadt in der pakistanischen Provinz Sindh, ist ein Ahmadi-Arzt in seiner Praxis erschossen worden. Nach Pressemitteilung der Ahmadiyya-Gemeinde in Pakistan und übereinstimmenden Meldungen verschiedener Medien befand sich das Opfer, Herr Mobashar Ahmad Khosa, in seiner Praxis, um seine Patienten zu behandeln, als zwei maskierte Männer in die Praxis eindrangen und ohne Vorwarnung das Feuer eröffneten. Herr Khosa wurde von mehreren Schüssen getroffen. Die Attentäter konnten auf einem Motorrad flüchten. Herr Khosa wurde sofort in ein nahegelegenes Krankhaus eingeliefert, erlag jedoch seinen Verletzungen. Er hinterlässt Frau und vier Kinder.

Wie der Sprecher der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Pakistan mitteilte, gab es in diesem Monat landesweit Ahmadiyya-feindliche Konferenzen in Pakistan, in denen militante Gruppierungen Hetzreden gegen die Ahmadis hielten und sie unter anderem auch als "todeswürdig" bezeichneten. Ein Zusammenhang zwischen dieser Tat und den Hasstiraden dieser Konferenzen ist offensichtlich. Bedauerlicherweise wird von Seiten der Regierung nichts unternommen, um diese Hetze gegen die Ahmadis in Pakistan zu unterbinden oder die Hassprediger zur Rechenschaft zu ziehen. Nicht selten erhalten die Veranstalter staatliche Unterstützung und werden von Parlamentariern (auch von Regierungsparteien) besucht.

Fälle von solchen gezielten Tötungen von Ahmadis kommen regelmäßig vor. In Mirpur Khaas gab es bereits 2008 einen ähnlichen Mordanschlag auf einen Ahmadi-Arzt. Im Mai dieses Jahres war ein Ahmadi-Herzspezialist aus USA, der in Pakistan freiwilligen Dienst tat, auf offener Straße erschossen worden.

Im Juli diesen Jahres gab es in der Millionenstadt Gujranwala pogromartige Ausschreitungen gegen die Ahmadis. Viele Häuser und Geschäfte der Ahmadis wurden durch einen Mullah-Mob geplündert und in Brand gesteckt. Dabei starben zwei Kinder und eine ältere Frau. Mehrere wurden verletzt.

Diese jüngsten Vorfälle rücken einmal mehr die extrem gefährliche Lage der Ahmadis in Pakistan in den Fokus. Sie bringen wiederholt die Tatsache zum Ausdruck, wie wehrlos die Ahmadis in Pakistan sind. Im Jahre 2010 waren ca. 90 Ahmadis bei Angriffen auf zwei ihrer Moscheen in Lahore getötet worden. Seitdem hat sich die Lage der Ahmadis in Pakistan drastisch verschlechtert. Die extremistischen Gegner der Ahmadis können unbehelligt von staatlichen Sicherheitsorganen ihre Aktionen durchführen und müssen keine Bestrafung befürchten. Es besteht eine solche Atmosphäre, in der die Ahmadis ständig der Gewalt, staatlicher Willkür und Diskriminierung ausgesetzt sind. Die grauenvollen Taten wie die Obigen sind ein offensichtlicher Beleg dafür, dass der pakistanische Staat sich bei der Ermordung von unschuldigen Ahmadis zum Mittäter macht. Ahmadis werden immer wieder zur Zielscheibe von gezielten Tötungen (Target Killings). Viele der Getöteten erhalten Drohungen. Aufgrund dieser Situation bezeichnete das Onlinemagazin "One Pakistan" die Ahmadis als eine der am schlimmsten verfolgten Minderheiten in Pakistan. Dies wird auch von Menschenrechtsorganisationen bestätigt, unter anderem von der "Minority Rights Group International".

Links:
- http://www.dawn.com/news/1133842/ahmadi-man-killed-in-mirpurkhas
- http://pakistan.onepakistan.com.pk/news/breaking/303915-pakistani-man-accused-of-blasphemy-shot-dead-in-police-station.html
- http://www.bbc.co.uk/urdu/pakistan/2014/09/140923_ahmadi_killed_sindh_zz.shtml
- http://www.minorityrights.org/12369/peoples-under-threat/peoples-under-threat-2014.html
- http://www.ahmadiyya.de/news/verfolgung-von-ahmadis/art/zwei-kinder-und-eine-frau-sterben-bei-brandstiftung-durch-mullah-mob-in-pakistan/
- http://pakistan.onepakistan.com.pk/news/breaking/303915-pakistani-man-accused-of-blasphemy-shot-dead-in-police-station.html

Veröffentlicht durch die:
Pressestelle der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland
Telefon: 0163 - 302 74 73
E-Mail: presse@ahmadiyya.de

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