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Ahmadi-Muslime können in Pakistan keinen Personalausweis beantragen

Datum: 12. Februar 2019

Die staatliche Diskriminierung der Ahmadiyya Muslim Jamaat setzt sich unter Premierminister Khan fort

Die gesetzliche Diskriminierung der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Pakistan nimmt stetig zu. Die Regierung hat kürzlich durch eine Vorschriftenänderung eine unüberwindbare Hürde gebaut, die es den Ahmadi-Muslimen verbietet einen Personalausweis zu beantragen.

Bekanntlich muss bei dem Antrag für einen Personalausweis (für alle Pakistaner ab 18 Jahren gesetzlich vorgeschrieben) die Religionszugehörigkeit angegeben werden. Gibt man "Islam" als seine Religion an, so muss eine Erklärung unterschrieben werden, dass der Antragsteller niemanden nach dem Propheten Muhammad (saw) auf irgendeine Art als Prophet  oder Reformer betrachtet und insbesondere kein "Ahmadi" sei (siehe Anlage 1).

Neu ist, dass wenn "Ahmadiyya" als Religion gewählt wird (gegen das Selbstverständnis der Ahmadiyya Muslim Jamaat, die sich selbst als Reformbewegung innerhalb des Islam ansieht), so muss der Ahmadi folgende Erklärung zu seinem Nicht-Muslimsein unterschreiben:

"Ich erkläre an Eides statt, dass ich kein Muslim bin und gehöre der Qadiani / Ahmadiyya Religion an."

Dies ist eine eklatante Verletzung der Menschenrechte der Ahmadi-Muslime in Pakistan und verstößt gegen die Religionsfreiheit. Die Erklärungen sind auf Ahmadi-Muslime zugeschnitten und machen es für sie unmöglich einen Ausweis zu beantragen. Damit folgen zahlreiche zivilrechtliche Konsequenzen.

Die Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat werden nachdrücklich und umfangreich von der pakistanischen Regierung diskriminiert und verfolgt. Das Wahlrecht ist ihnen praktisch seit 1974 verwehrt. Sie dürfen hohe Ämter in der Verwaltung, den Streitkräften oder in der Justiz nicht bekleiden.

Die staatliche Diskriminierung und Verfolgung der Ahmadiyya Muslim Jamaat fördert die Verfolgung durch die Mullahs und andere nichtstaatlichen Akteure erheblich.

Wir fordern die Bundesregierung auf, ihr Möglichstes zu tun, Pakistan zur Einhaltung der Menschenrechte zu bewegen.

Anlagen:
- Erklärung bei "Islam" als Religion
- Erklärung bei "Ahmadiyya" als Religion

Veröffentlicht durch die:
Pressestelle der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland
Telefon: 0163 - 302 74 73
E-Mail: presse@ahmadiyya.de

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