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Muslimisches Oberhaupt ruft auf zum Jihad gegen Extremismus und Unterdrückung

Datum: 07. Januar 2012

„Mangelnde Gerechtigkeit führt zu immer mehr Terrorismus und Zersplitterung“ - Hadhrat Mirza Masroor Ahmad

Die indische Jahresversammlung (Jalsa Salana) der Ahmadiyya Muslim Jamaat wurde am 28. Dezember letzten Jahres durch eine wirkmächtige und inspirierende Rede des weltweiten Oberhauptes der Gemeinde, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad, abgeschlossen. 4000 Besucher waren zugegen als das Oberhaupt in der Bait-ul-Futuh-Moschee zu London die Abschlussrede hielt, die ans andere Ende der Welt, in Qadian, von 17.000 Menschen live verfolgt wurde.

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad begann seine Rede, indem er die Zuhörerschaft daran erinnerte, dass sich die von der Ahmadiyya Muslim Jamaat ausgetragenen Veranstaltungen von anderen dadurch unterschieden, dass sie ausschließlich dem Zweck dienten, die religiöse wie spirituelle Verfassung der Teilnehmenden zu stärken.

Der Kalif sagte, dass dieses Jahr tausende Ahmadis aus Pakistan anreisten, um das Gefühl des Verlusts zu kompensieren, das aufgekommen sei, weil es ihnen in Pakistan wegen der weiterhin existierenden Anti-Ahmadiyya-Gesetze nicht erlaubt sei, Versammlungen abzuhalten.

Wiederholend erinnerte Seine Heiligkeit an die Lage der Welt, die in Ermangelung an Gerechtigkeit und Gleichheit auf der Schwelle zu Zerstörung und Desaster stehe. In dieser kritischen Zeit sei es die Aufgabe jeden Ahmadis auf der Welt, die Menschheit zur Errettung zu führen.

Er sagte:
„Es ist heute die Pflicht eines jeden Ahmadis, die Welt vor der Zerstörung zu retten. Dies, weil wir auf der Hand des Verheißenen Messias, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (Friede sei auf ihm), den Eid abgelegt haben, wodurch wir uns verpflichteten, uns immer für Das Wohl der Menschheit zu bemühen.“

Seine Heiligkeit führte weiter aus, dass die muslimische Welt heutzutage durch Zersplitterung und interner Zerwürfnisse verwüstet sei, und dass alleine die Ahmadiyya Muslim Jamaat den Anspruch erheben könne, eine Einheit, die durch das Kalifentum hergestellt werde, darzustellen.

„Wahrer Frieden und wahre Gerechtigkeit sind auf der Welt nicht vorzufinden. Stattdessen sind weltliche Bedürfnisse über alle Maßen gestiegen. Das Vermögen Anderer wird sowohl von einzelnen Menschen als auch von ganzen Regierungen mit Gier und Neid betrachtet. Heute behaupten Regierungen, dass sie Kriege führen, um Frieden zu etablieren und um die Menschen vor Ungerechtigkeit zu retten. Solche Behauptungen sind völlig falsch und nur Täuschungsversuche. Die Absicht solcher Regierungen ist nur, ihre eigenen Interessen zu wahren und sich der Schätze anderer Nationen zu bemächtigen. Im Namen der Gerechtigkeit wird also das Blut von Menschen vergossen und als Reaktion auf solche Ungerechtigkeit entstehen immer mehr terroristische Gruppen.“


Das Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat nutzte diese Rede auch, um gegen jede Art von Extremismus die Stimme zu erheben. Er sagte, dass jede Art von Extremismus geächtet gehöre, weil ansonsten die Konsequenzen gravierend sein würden.

Bezug nehmend auf Indien, äußerte der Kalif, dass, obwohl das Land säkular verfasst sei, muslimische Extremisten das Land befielen und mittlerweile auch schon die Gesellschaft durch ihre Taten vergifteten. Er sagte, Ahmadi-Muslime in Indien seien schon gezielt angegriffen worden, die Extremisten versuchten nunmehr, die Regierung zu beeinflussen, um die wundervollen und humanistischen Tätigkeiten der Ahmadiyya Gemeinde zu unterbinden.

Als Erwiderung an diese Opponenten, sagte Seine Heiligkeit:
„Ahmadi-Muslime können und werden nicht damit aufhören, den Einen Gott anzubeten und der Praxis des Heiligen Propheten Muhammad (Friede sei auf ihm) zu folgen. Diejenigen, die an Gerechtigkeit und Gleichheit glauben, sollten wissen, dass das Land ohne jeden Zweifel in Unfrieden versinken würde, wenn um kurzfristiger politischer Erfolge willen ein Pakt mit Extremisten eingegangen wird. Wenn es diesen Gruppierungen gewährt wird sich auszubreiten, dann wird dies nur zu einem moralischen Verfall führen.“

Seine Heiligkeit beendete seine Ansprache, indem er sagte, dass Hoffnung bestünde. Eine Hoffnung, die fundiert sei auf die auf Frieden, Brüderlichkeit und wechselseitiger Liebe aufbauende Lehre des Propheten Muhammad (Friede sei auf ihm). Um diese Ziele zu erreichen, vollbrachte der Heilige Prophet (Friede sei auf ihm) zeitlebens Opfer um Opfer. Heutzutage obliege es der Ahmadiyya Muslim Jamaat, in seine Fußstapfen zu treten. Jeder Ahmadi-Muslim müsse sich deswegen seiner Verantwortung bewusst sein.

Seine Heiligkeit sagte:

„Ist es ausreichend, dass wir uns Ahmadi-Muslime nennen? Nein! Um den Frieden zu erreichen, müssen wir zuerst jenen Schmerz verstehen, den der Heilige Prophet Muhammad (Friede sei auf ihm) für die Menschheit empfunden hat. Alle unsere Taten und Anstrengungen müssen darauf zielen, allen Formen von Grausamkeit ein Ende zu setzen. Durch wahre Gerechtigkeit müssen wir einen Jihad gegen Grausamkeit führen. Unser Jihad wird nicht mit Waffen geführt oder mit Macht, sondern nur durch unsere Gebete für alle Menschen. Dies ist der einzige Weg, Frieden und Liebe in der Gesellschaft zu schaffen.“

Veröffentlicht durch die:
Pressestelle der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland
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E-Mail: presse@ahmadiyya.de

Aktuelle Literatur

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