Kostenlose 24/7 Info-Hotlines: 0800 210 77 58 (deutsch), 0800 000 13 25 (türkisch) oder 0800 589 33 82 (arabisch) an.

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

Kontakt:
Bei Fragen und Informationen rund um den Islam und der Ahmadiyya stehen wir Ihnen jederzeit über unser Kontaktformular, via E-Mail oder auch telefonisch unter der kostenlosen Hotline (Festnetz & Mobilfunk in Deutschland) 0800 210 77 58 (deutsch), 0800 000 13 25 (türkisch) und 0800 589 33 82 (arabisch) zur Verfügung.

Muslime, die an den Verheißenen Messias und Imam Mahdi,
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as), glauben.
Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Das Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat warnt vor Risiko eines Atomkriegs und mahnt zur Einheit

Datum: 18. März 2019

Am 9. März 2019 hielt das weltweite Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat, der fünfte Kalif, Seine Heiligkeit, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba), die Grundsatzrede auf dem 16. Nationalen Friedenssymposium der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Großbritannien. Die Veranstaltung fand in der Bait-ul-Futuh Moschee in London mit weit mehr als 1.000 Teilnehmern statt; darunter Minister, Botschafter und Abgeordnete.

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) sagte, dass die Ahmadiyya Muslimi Jamaat niemals von ihren Bemühungen zur Friedensförderung und Gerechtigkeit in der Welt abweichen würde. Er warnte vor den zunehmenden Rivalitäten zwischen den Nationen, die sich als verheerend erweisen könnten und der Atomkrieg keine abwegige oder entfernte Zukunft mehr sei, sondern eine wachsende Bedrohung, die nicht mehr ignoriert werden könne.

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) sagte:
"Wenn es einen Atomkrieg gibt, werden wir nicht nur heute die Welt zerstören, sondern auch für unsere zukünftigen Generationen eine dauerhafte Spur der Zerstörung und des Elends hinterlassen. Deshalb müssen wir innehalten und über die Folgen unseres Handelns nachdenken. Wir sollten kein Thema oder Konflikt, ob innerhalb eines Landes oder auf internationaler Ebene, als unbedeutend betrachte."
Seine Heiligkeit (aba) nannte Syrien als Beispiel für einen Krieg, der endloses Elend verursacht hat das Land in einem kritischen Zustand hinterlassen hat. Seit fast einem Jahrzehnt ist Syrien von Blutvergießen und Zerrissenheit heimgesucht worden. Es sind unzählige Menschen getötet und vertrieben worden. Es ist nichts Positives entstanden und die Zukunft des Landes bleibt ungewiss, da die Spannungen zwischen den Ländern zunehmen, die ihre eigenen Interessen an die Zukunft Syriens gebunden haben.

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) sagte weiter:
"Es wird gesagt, dass die Terrorgruppe „Daesh“ kurz vor dem Zusammenbruch steht und dass ihr sogenanntes Kalifat beendet ist. Doch Experten warnen auch davor, dass die „Daesh“ zwar ihr Territorium verloren haben, aber ihre hasserfüllte Ideologie fortbesteht und ihre Mitglieder, die überlebt haben, sich jetzt zerstreuen und sich schließlich neu gruppieren und Angriffe in Europa oder anderswo durchführen könnten."
Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) betonte auch, dass der Nationalismus nach wie vor vorhanden ist und rechtsextreme Parteien weltweit an Popularität gewinnen. Seine Heiligkeit erklärte weiter, dass die Feindseligkeiten zu den Einwanderern aus dem Glauben resultieren, dass einheimische Bürger zu kurz kommen, um Immigranten zu finanzieren und zu unterstützen. Er lieferte eine langfristige als auch eine kurzfristige Lösung zur Behebung dieses dringenden Problems.

Bei der Erläuterung der langfristigen Lösung erklärte Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba):
"Die langfristige Lösung für die Einwanderungskrise muss darin bestehen, Frieden in den von Kriegen zerstörten Ländern zu schaffen und der dortigen Bevölkerung, die gezwungen war, ein Leben voller Elend und Gefahr zu führen, ein friedliches Leben zu ermöglichen."
Zu der kurzfristigen Lösung erklärte Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba):
"Als kurzfristige Lösung, sollten Flüchtlinge oder Asylbewerber, wenn sie aufgrund der politischen oder religiösen Bedingungen in ihren eigenen Ländern in den Westen kommen, mit Würde und Respekt behandelt werden. Gleichzeitig darf die Unterstützung, die sie erhalten, nicht zu Lasten der bestehenden Bürger gehen. Einwanderer sollten nachdrücklich ermutigt werden, so schnell wie möglich ins Berufsleben einzutreten, anstatt über einen längeren Zeitraum von Sozialleistungen zu leben. Sie sollten hart arbeiten, versuchen auf eigenen Füßen zu stehen und einen positiven Beitrag an die neue Gesellschaft zu leisten. Andernfalls wird es unweigerlich zu Beschwerden kommen, wenn sie ständig aus Steuergeldern finanziert werden."
Darüber hinaus erklärte Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba), dass er der Ansicht sei, dass die zugrundeliegende Ursache für die meisten Ressentiments in der Gesellschaft tendenziell wirtschaftliche und finanzielle Frustration sei und dass dies zwangsläufig zur Ausbreitung von Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit führe. Bestimmte Gruppen nutzen diese Angst aus, indem sie die Schuld den Einwanderern oder den Anhängern der Religion zuschieben und Hassgefühle gegen sie wecken.

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) sprach auch die weit verbreitete Unsicherheit und Besorgnis im Vereinigten Königreich in Bezug auf den Brexit und die zukünftigen Beziehungen des Vereinigten Königreichs zur Europäischen Union an. Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) erklärte weiter:
"In meiner Rede vor sieben Jahren habe ich mich darauf konzentriert, wie wichtig es ist, die Ängste der Öffentlichkeit vor der Einwanderung abzubauen und die Vorteile der Einheit zu betonen. Die Sorgen der Menschen wurden jedoch nicht ausreichend berücksichtigt, und so sind die Menschen in ganz Europa immer häufiger dazu gekommen, die Vorteile der Europäischen Union infrage zu stellen."
Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) beendete seine Rede mit einem Gebet für einen langfristigen Frieden der Welt, für ein Ende der Frustrationen und Entbehrungen sowie für Toleranz gegenüber den Überzeugungen und Bräuchen des anderen.

Veröffentlicht durch die:
Pressestelle der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland
Telefon: 0163 - 302 74 73
E-Mail: presse@ahmadiyya.de

Aktuelle Literatur

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)
Maulana Ataul-Mujeeb Rashid
Hadhrat Mirza Tahir Ahmad (rh)
Verschiedene Autoren
Verschiedene Autoren
Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)
Masud Ahmad Jhelumi
Hadhrat Mirza Tahir Ahmad (rh)
Verschiedene Autoren
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as)
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as)
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as)
MTA TV Livestream Unsere Moscheen in Deutschland Der Heilige Koran