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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Bericht zur Berechnung der Mondsichtung 2018

Datum: 04. Mai 2018

Erstellt vom Komitee für Mondsichtung - Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland
Übersetzt aus dem englischen Originalbericht


Zusammenfassung:
Dieser Bericht erklärt, wie die frühstmögliche Sichtbarkeit des Mondes zur Bestimmung des Beginns des Fastenmonats Ramadhan und der Id-Termine für Deutschland berechnet wird.

Einführung:
Es gibt mehrere Methoden in der astronomischen Literatur, die verwendet werden, um die Kriterien für eine frühstmögliche Mondsichtung zu definieren. Die statistischen Daten für diese Methoden wurden in den letzten zwei Jahrhunderten gesammelt und beschrieben. Die Genauigkeit der Ergebnisse unterscheidet sich je nach angewandter Formel und den zugrunde gelegten empirischen Daten.

Die Kriterien der Mondsichtung werden bereits seit mehreren Jahrhunderten erforscht. Dementsprechend sind verschiedene Berechnungsmethoden entstanden, wie z. B. Die "Maunder" Methode, die Methode der Araber, die der Inder usw.

Die sogenannte "Yallop" Methode, entwickelt von B. D. Yallop für das "Nautical Almanac Office UK" hat sich als die präziseste bewährt.

Mondsichtungskriterien:
Die arabischen Astronomen haben erklärt, dass die Mondsichel zu sehen ist, wenn das Alter des Mondes bei mehr als 24 Stunden liegt und der Höhenwinkel beim scheinbaren (Apparenter) Sonnenuntergang etwa auf 8 Grad zu bemessen ist und somit die Zeitdifferenz zwischen Sonnenuntergang und Mondsichtbarkeit bei mehr als 45 Minuten liegt.

Laut der neuen "Maunder"-Methode besteht außerdem die Möglichkeit der Mondsichtung, wenn sich der Mond zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs in ausreichender Entfernung von der Sonne befindet. Diese Methode berücksichtigt also auch den Azimut (Horizontale Positionen) von Sonne und Mond zueinander.

Die indische Methode verändert diese Kritierien nur indem sie mit etwas präziseren Werten in der Formel arbeitet.

Die "Bruins"-Methode, bekannt als die genaueste, basiert auf der "Yallop"-Methode, berücksichtigt allerdings zusätzlich die Phase (Breite und Helligkeit) der Mondsichel zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs. So definiert das "Yallop"-Kriterium: wenn die Mondsichel groß genug ist, kann die minimale Differenz zwischen dem Azimut des Mondes und der Sonne sogar 11,47 Grad betragen, wobei auch die Altitude (Höhenwinkel) des Mondes zu berücksichtigen ist.

Dieses Kriterium kann zu unterschiedlichen Zeiten des Sonnenuntergangs ausgewertet werden. Üblicherweise wird die Berechnung zu folgenden drei Zeiten vorgenommen:
- beim scheinbaren Sonnenuntergang (wenn die Sonne den Horizont berührt)
- zum einem Zeitpunkt der als "Best Time" Zeitpunkt benannt wird (siehe Anhang 1)
- zum Zeitpunkt, wenn sich die Altitude der Sonne mehr als -5 Grad unter dem Horizont befindet.

"Yallop" beschreibt die Sichtbarkeit in fünf Codes, abhängig vom Parameter "q". Die ersten beiden Codes (A: Leicht sichtbar und B: Sichtbar unter perfekten Bedingungen), können als zuverlässig eingestuft werden.

Der dritte Code (C: Kann ein Hilfsmittel zur Sichtbarkeit erfordern) jedoch ist für das bloße Auge nicht zuverlässig. In solchen Fällen muss der Wert "q" sehr sorgfältig geprüft werden.

Nach tatsächlichen Beobachtungen von "Schäfer" war die Mondsichel in einigen Fällen sichtbar, wenn der Wert "q" unter -0.014 aber größer als -0.110 betrug, aber in fast keinem der Tests war sie mit bloßem Auge sichtbar, wenn der Wert niedriger als -0.110 war. Daher können wir die Mondsichel als sichtbar einstufen, wenn der Wert "q" über - 0.110 liegt.

Die geologischen und astronomischen Daten sind im Anhang 2 dokumentiert. Formeln für die oben genannten Methoden im Anhang 1.

Ergebnisse:
Für die Vorhersage des Beginns des Fastenmonats Ramadhan und der Id-Termine haben wir die dritte Methode, genannt "Yallop", die als genaueste und präziseste bekannte Methode, verwendet. Die Ergebnisse sind im Anhang 2 angegeben.

Der Mond kann am 15.05.2018 in keiner Stadt, von Nord bis Süd und Ost bis West, gesehen werden. Am 16.05.2018 kann er in Frankfurt am Main mit hoher Wahrscheinlichkeit gesehen werden. Um das Datum für Ihd ul Fitr zu bestimmen haben wir alle Städte für den 14.06.2018 evaluiert. Der Mond kann weder im Nord bis Süden oder im Osten bis Westen gesehen werden. Am 15.06.2018 ist eine Sichtung in Aachen mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich. Um das Datum für Id ul Sohaa zu kalkulieren wurde die Wahrscheinlichkeit einer Mondsichtung wie folgt ermittelt: Der Mond kann am 11.08.2018 in keiner Stadt, von Nord bis Süd und Ost bis West, gesehen werden. Am 12.08.2018 kann er in Sonthofen mit hoher Wahrscheinlichkeit gesehen werden.

Fazit:
Basierend auf diesen Ergebnissen können wir folgende Termine für Deutschland festlegen:
- Beginn des Fastenmonat Ramadhan: 17.05.2018
- Id-ul-Fitr 2018: 16.06.2018
- 1. Zul Hadsch 2018: 13.08.2018
- Ihd-ul-Sohaa 2018: 22.08.2019

Tahir Mahmood
(Präsident des Komitees für Mondsichtung - Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland)

Referenz-Dokumente:
- Anhang 1: Formeln und Definitionen
- Anhang 2: Berechnungen
- Anhang 3: Literatur und Websites
- Anhang 4: Grundlage der Berechnung in den Ahadith

Veröffentlicht durch die:
Pressestelle der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland
Telefon: 0163 - 302 74 73
E-Mail: presse@ahmadiyya.de

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