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Feiern mit Einblick in andere Welten

Datum: 19. August 2014

Die kleine Ahmadiyya-Muslim-Jamaat-Gemeinde hat nach dem Ende des Ramadan Gäste ins Bürgerhaus Zähringen eingeladen.

ZÄHRINGEN.
Als der muslimische Fastenmonat Ramadan am 30. Juli zu Ende war, haben die rund 130 Mitglieder der Freiburger Ahmadiyya-Muslim-Jamaat-Gemeinde gefeiert: Morgens um 10 Uhr trafen sie sich zum Gebet, dann besuchten und beschenkten sich die Familien untereinander. Mehr als zwei Wochen später feierten sie nun das "Id al-Fitr", das auf Deutsch "Zuckerfest" genannt wird, noch einmal – diesmal mit nicht-muslimischen Gästen im Bürgerhaus Zähringen. Weil sich nur schwer Räume fanden, war es zu dieser Verspätung gekommen.

Dort, wo sie sich freitags zum Gebet treffen, wäre kein Platz zum Feiern: Der Raum der Ahmadiyya-Muslim-Jamaat-Gemeinde in der Klarastraße ist nur 50 Quadratmeter groß. Die Gemeindemitglieder sind schon länger auf der Suche nach größeren Räumen, bisher vergeblich. Zum Feiern gehen sie an andere Orte, diesmal ins Bürgerhaus Zähringen. Dort sitzen jetzt Jürgen und Annette Pelka und essen Reis, Gemüse und Fleisch: pakistanisch gewürzt. Jürgen Pelkas Kollege Mobasheir Ahmad Butt hat sie eingeladen, nicht zum ersten Mal, die beiden waren auch schon bei ihm zu Hause. Sie freuen sich über die Einladungen. "Wir haben gar keine Bezüge zum Islam", erzählt Jürgen Pelka, darum findet er es interessant, ein bisschen mehr zu erfahren. Er weiß, dass die Ahmadiyya-Muslim-Jamaat-Gemeinde eine muslimische Reformgemeinde ist, sie unterscheidet sich von anderen muslimischen Gemeinden in Freiburg. Im Unterschied zu anderen Muslimen glauben die vor rund 120 Jahren in Indien gegründeten Ahmadiyya-Muslim-Jamaat-Gemeinden, dass ihr Gründer Mirza Ghulam Ahmad der verheißene Messias war. Das Motto der Gemeinde hängt auf dem Podium als Transparent: "Liebe für alle, Hass für keinen". Musawar Khawaja (31) ist für den interreligiösen Austausch zuständig, er betont, was die wichtigste Botschaft sei: "Wir wollen zeigen, dass Islam für Frieden steht." Bei ihren Info-Ständen in der Innenstadt würden sie oft mit Vorurteilen konfrontiert. Auf dem Podium begrüßt Saad Bajwa alle, danach liest der von außen eingeladene Imam Ahsan Faheem aus dem Koran und erklärt, was der Ramadan für Muslime bedeutet. Im Saal sitzen rund 50 Menschen, neben Deutschen auch arabische, türkische, afrikanische Gäste: "Wir haben alle eingeladen, die wir kennen", sagt Musawar Khawaja. Auffällig aber ist: Unter den – teils auch muslimischen – Gästen gibt’s zwar einige Frauen, doch die Gemeinde-Mitglieder sind allesamt Männer. Wo sind die Frauen? "Nebenan", sagt Musawar Khawaja. Bei der Ahmadiyya-Muslim-Jamaat-Gemeinde herrscht Geschlechtertrennung. Und das nicht nur bei den Freitagsgebeten, wo Frauen und Männer auch in den meisten anderen Moscheen getrennt beten, sondern ebenso beim Feiern.

Die Geschlechtertrennung finden alle selbstverständlich
Im Raum daneben gibt’s dasselbe Essen, doch hier ist es viel ruhiger. Vier Frauen sitzen am Tisch, insgesamt sind sie eigentlich viel mehr: Die Frauengruppe der Gemeinde hat 42 Mitglieder, sonntags treffen sie sich in der Klarastraße, Nasira Khawaja (50) ist die Vorsitzende. Die Jüngste ist Gazala Muzaffar (17), sie ist Schülerin, auf dem Weg zum Realschulabschluss, danach will sie Abitur machen. Wenn nicht gerade Ferien wären, hätte sie an diesem Abend ihre Freundinnen aus der Schule zum Fest eingeladen.

Dass die Frauen unter sich feiern, störe sie nicht, sagen sie und die anderen. Drüben erklärt Shoaib Umer (25) Jürgen und Annette Pelka die Begründung für die Geschlechtertrennung: Sie diene dem Schutz der Frauen, der Männer, der Ehe. Auch für ihn scheint das selbstverständlich zu sein, obwohl er betont, dass er "multikulti" aufgewachsen ist und lebt: Mit pakistanischen Eltern und deutschen, türkischen, pakistanischen Freunden. Dass das alles möglich ist, schätzt er sehr: "In Deutschland gibt es zum Glück Meinungs- und Religionsfreiheit", sagt Shoaib Umer.

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

Quelle: Originalartikel lesen

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