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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Ein internationaler Aufruf zum Frieden

Datum: 10. Oktober 2014

Die Betzdorfer Ahmadiyya Muslim Gemeinde veranstaltete den Vortrag in Siegen, im Kulturhaus Lyz

Siegen/Betzdorf.
„Die Weltkrise und der Weg zum Frieden" - dies bekam man einige Tage vor dem Vortrag, überall in der Stadt zu lesen. Über 6000 Einladungen wurden übermittelt. Ein hochinteressantes und heute mehr denn je aktuelles Thema, welches sich die Ahmadiyya Muslim Gemeinde, mit nächstem Sitz in Betzdorf, für einen Vortrag im Kulturhaus Lyz in Siegen ausgesucht hatte.

Die Welt durchlebt im Moment sehr turbulente Zeiten. Die Weltwirtschaftskrise fährt darin fort, nahezu jede Woche neue und schwerwiegendere Gefahren zu offenbaren. Die Ähnlichkeiten zu der Zeit kurz vor dem Zweiten Weltkrieg werden immer häufiger angeführt, und es scheint offensichtlich, dass die Ereignisse die Welt mit beispielloser Geschwindigkeit in Richtung eines schrecklichen Dritten Weltkrieges bewegen. Es herrscht ein überwältigendes Gefühl vor, dass die Dinge in rasendem Tempo außer Kontrolle geraten könnten. Viele Friedensbewegungen haben dies bereits erkannt und haben ihre Friedensaktivitäten verstärkt. Die Menschen suchen nach Lösungen, nach neuen Ansätzen für den Frieden. Über dieses sehr wichtige Thema über unsere gegenwärtige Zeit wurde am 27. September referiert und diskutiert.

Das große Verlangen der Bürger nach einer Abgrenzung von deutschen muslimischen Gemeinden gegenüber extremistischen Gruppierungen wie dem IS ist, dies zeigte sich nach dem Vortrag, in einer Frage und Antwort Sitzung, welche die angegebene Zeit deutlich überschritt. Die anwesenden Besucher waren so angetan, dass das ursprünglich für eine Stunde geplante Programm auf drei Stunden verlängert werden musste. Grund: Niemand wollte den Raum verlassen.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch Athar Iqbal, der Ahmadiyya beauftragte für ehrenamtliche Tätigkeiten und begann gleich, wie in der Gemeinde üblich, mit der Rezitation des Heiligen Koran, es folgte die deutsche Übersetzung. Anschließend wurde die Gemeinde mit einem viertelstündigen Video vorgestellt. Der Vortrag dauerte etwa eine halbe Stunde, die darauf folgende Frage und Antwortsitzung drei Stunden.

Auch heute hätten die Kriege oder militärischen Auseinandersetzungen ihre Quelle in irgendeiner Form der Ungerechtigkeit. Zudem wurde ein Brief des Kalifen der Gemeinde, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (atba), zitiert, der an die Bundeskanzlerin gerichtet war, in dem die Bundesregierung aufgerufen wurde gerecht zu handeln und auch andere Weltmächte dazu zu animieren. Beantwortet worden sei der Brief noch nicht. Der Islam stehe also für persönlichen und gesellschaftlichen Frieden. Im Vortrag wurde deutlich, dass die Gemeinde die Grundrechte aller Menschen wahren wolle und Gewalt nicht als Lösung ansehe. Was der Islam mit Gruppierungen wie dem IS gemeinsam habe, war eine Frage die schlussendlich ein Besucher stellte. „Von den Anhängern einer Religion auf ihre Lehren zu schließen ist grundsätzlich falsch. Vielmehr muss man sich mit dem Buch der Religion, in diesem Fall dem Koran, auseinandersetzen, der für die gegenwärtigen Handlungen keine Grundlage gibt", erklärte Vorredner Tariq Arif, der für den Vortrag eigens aus Groß-Gerau angereist war, wo er für den interreligiösen Dialog zuständig ist.

Er antwortete auf einige Fragen, indem es unter anderem hieß, „so wie es jetzt läuft, wenn wir da nicht Aktiv und auf einer breiten Masse positiv eingreifen, das flippt aus. Es ist kurz vor einer Explosion. Wenn wir so weiter machen, und das nicht ändern dann wird der dritte Weltkrieg soviel anrichten, das wir nur sehr wenige bleiben werden. Wir sitzen alle in einem Bot und da gibt es kein Individuum, das es heißt ich halte mich da raus."

Die Schlüsselbotschaft des Vortrags: Überall wo Ungerechtigkeit geschehe beziehungsweise keine Gerechtigkeit herrschte, könne Frieden keinen Platz finden. Zum Ende gab es für jeden Besucher noch eine Geschenktüte mit dem Buch „Die Weltkrise und der Weg zum Frieden", und Kaffee und Kuchen.

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

Quelle: Originalartikel lesen

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