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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
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Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Ahmadiyya in Hattersheim: Putzen für den Schöpfer

Datum: 02. Januar 2014

Hattersheim - Silvester ist für die Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde kein religiöses Fest. Trotzdem standen die 25 Erwachsenen und 15 Kinder der Unterorganisation Khuddam am Neujahrsmorgen früh auf. Mit Besen und Schaufeln ausgerüstet, sammelten die Muslime wie jedes Jahr die Reste der Feuerwerkskörper in der Innenstadt und verstauten sie in 18 Müllsäcken. Anschließend gab es dann ein gemeinsames Essen im Gebetsraum in der Sindlinger Straße, und es wurde gebetet für ein friedliches neues Jahr 2014.

Hass für keinen
Waqar-e-Amal, ehrenvolle Arbeit nennt der Vorsitzende der Jugendorganisation, Adnan Ishag, diesen Einsatz. Die Erfüllung der Pflichten gegenüber der Schöpfung ist die religiöse Grundlage dafür. „Wir möchten mit unserer Aktion aber auch der Stadt dafür danken, dass wir hier integriert sind“, sagt Hafeez Awan, der Präsident. Sich in die Gesellschaft einzubringen, gehört zu den Grundsätzen der islamischen Gemeinschaft. Seit 25 Jahren gibt es die Ahmadiyya-Gemeinde in Hattersheim, seit fünf Jahren den Gebetsraum in der Sindlinger Straße. Die Gemeinde hat 210 Mitglieder aus rund 50 Familien, die vorwiegend aus Pakistan stammen.

„Es soll kein Zwang sein im Glauben“, die Sure 257 aus dem Koran hängt in großer Schrift an der Wand des Gebetsraums. Was die einen als liberale Ausrichtung empfinden, ist anderen ein Dorn im Auge. Die Ahmadiyya gilt als Reformgemeinschaft unter den Muslimen und dafür wird sie in einigen islamischen Ländern, vor allem in Pakistan, verfolgt und bekämpft. In Deutschland ist sie als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt und in Hessen Partner bei der Konzeption des Islam-Unterrichts an Schulen. „Liebe für alle, Hass für keinen“ ist ein weiterer Grundgedanke, den Imam Ansar Anwar hervorhebt.

Offener Umgang mit dem Glauben
In Hattersheim sind die Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde bemüht, möglichst offen mit ihrem Glauben umzugehen. Regelmäßig gibt es einen Tag der offenen Tür. Vor Weihnachten besuchen Ahmadiyya-Mitglieder Senioren im Evim-Altersheim in der Schulstraße und bringen ihnen rote Rosen. Im Sommer letzten Jahres fanden die Wohltätigkeitsläufe statt, bei denen mehr als 200 Muslime für einen guten Zweck um die Wette liefen. Sie engagieren sich – auch finanziell – bei der Hausaufgabenbetreuung an der Regenbogenschule und organisieren bei Schulfesten Henna-Stände, an denen sich die Schülerinnen kunstvoll bemalen lassen können.

Misbah Shahzad, die Vorsitzende der Mädchenorganisation, erzählt vom gemeinsamen Kochen mit anderen Frauen im Südring-Treff und von einer Märchenlesung, die der Ausländerbeirat organisiert hatte und bei denen die Ahmadiyya-Frauen Text in Urdu, der pakistanischen Landessprache, lasen. Auch beim Weltgebetstag der Frauen wirktdie Frauenorganisation mit. Der Kontakt zu anderen religiösen Gemeinschaften ist gewollt: Erst im November gab es einen öffentliche Veranstaltung, bei der christliche und muslimische Gemeindemitglieder gemeinsam über die „brüderlichen Religionsstifter“ Jesus und Mohammed informierten.

Einen Wunsch hat die muslimische Gemeinde für 2014: Eine eigene Moschee in Hattersheim. Verhandlungen über ein Grundstück gibt es bereits.

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

Quelle: Originalartikel lesen

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