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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
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Muslimische Frauenorganisation möchte Unterstützung und Hilfe anbieten

Datum: 29. April 2020

Die Corona Pandemie hat in Deutschland und weltweit einschneidende Folgen für jeden von uns; sei es in unserem Alltag, auf unserer Arbeit oder der Ausübung unserer jeweiligen Religion. So sind schon das jüdische Pessachfest und das christliche Ostern und nun auch der diese Woche beginnende muslimische Fastenmonat Ramadhan in diese schwere Zeit gefallen. Doch die Pandemie lässt Menschen aller Nationen ungeachtet ihrer Herkunft oder Religionszugehörigkeit weltweit zusammenwachsen, ihre Sorgen und Schmerzen miteinander teilen und füreinander da sein.

Viele gemeinnützige Projekte fangen die Not von Bedürftigen auf, ehrenamtliche Tätigkeiten stärken das Gemeinschaftsgefühl und geben in Zeiten von Unsicherheit Unterstützung und Zuversicht. All diese Bemühungen sind elementar notwendig für unsere demokratische Gesellschaft. Die Lajna Imaillah, Frauenorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland, ist eine von diesen Gruppen, die für Deutschland da ist und ihren Beitrag leistet. Blutspendenaktionen und Nachbarschaftshilfe, sind Projekte, mit denen die Frauenorganisation gegenwärtig aktiv ist und auch in der Vergangenheit schon Engagement am gesellschaftlichen Leben gezeigt und so ihren Dank ausgedrückt hat. Ein Dank für Deutschland, dem Land, in dem viele Mitglieder der Lajna Imaillah eine neue Heimat gefunden haben, nachdem sie in ihrer (Geburts-)Heimat aufgrund ihrer friedlichen Glaubensausübung grausam verfolgt wurden.

Aktuell sind viele unserer Frauen am Projekt „Behelfsmasken nähen“ beteiligt. Bundesweit fertigen diese Stoffmasken an, um diese dann an Einrichtungen wie Krankenhäuser, DRK, Feuerwehr, Altenheime, Flüchtlingsunterkünfte und andere zu spenden. Eben dort, wo der Bedarf an Masken sehr hoch ist. So sind bis zum heutigen Tag (29.04.2020) ca. 54.523 Masken gespendet worden. Die Bundesvorsitzende der Lajna Imaillah Deutschland, Frau Atia Nuur Ahmad-Hübsch sagt zu dieser Motivation:

„Auch wir möchten als Bürgerinnen Deutschlands in dieser schweren Zeit unsere Unterstützung und Hilfe anbieten, wo auch immer sie benötigt wird. Die Mitglieder unserer Frauenorganisation sind daher unter anderem auch dabei unentgeltlich Behelfsmasken anzufertigen, um diese den Organisationen und Einrichtungen kostenlos zu überlassen, die sie gegenwärtig dringend benötigen. Wir hoffen, dass wir damit ein klein wenig ihre wertvolle und wichtige Arbeit unterstützen können, die sie nicht nur in diesen Tagen, aber zurzeit unter erschwerten Bedingungen, leisten.“

Unterstützung möchte die Lajna Imaillah auch durch die Aktion „Ich male Dir ein Bild“ in die Gesellschaft tragen. Die aktuelle Situation erlaubt es vielen Patientinnen und Patienten nicht, von ihren Angehörigen oder Freunden besucht zu werden. Dies kann zusätzliche Belastungen in ihrem Genesungsprozess bewirken, insbesondere während eines langen stationären Aufenthalts. Dieser Zustand ist auch für Nichtbetroffene schmerzhaft. Die Frauenorganisation schenkt daher diesen Patientinnen und Patienten in Absprache mit den Krankenhäusern selbstgemalte Bilder mit Genesungswünschen. Die Bilder werden von Kindern, Mädchen und jungen Frauen gemalt. An dieser Aktion kann sich jeder Interessierte beteiligen (Kontakt unter dialog@lajna.de).

Die Welt und auch Deutschland werden diese Krise meistern, denn gemeinsam sind Menschen stark. Alle haben zurzeit ein gemeinsames Ziel, nämlich, diesen Virus zu besiegen und dieses Ziel kann nur gemeinsam erreicht werden.

Die Frauenorganisation Lajna Imaillah der Ahmadiyya Muslim Jamaat KdöR ist mit über 18.000 Frauen und Mädchen als Mitgliedern die größte muslimische Frauenorganisation in Deutschland. Sie bietet den Frauen die Möglichkeit, Talente bestmöglich zu nutzen und führt vor Augen, dass das Ziel des Islams nicht die Unterdrückung der Frau ist, sondern im Gegenteil sie dazu anspornt sich zu entfalten. Zahlreiche Programmepunkte, wie zum Beispiel internen Weiterbildungsmöglichkeiten, Wettbewerbsveranstaltungen, Sportevents, Bazare und noch viel mehr werden durch die Frauenorganisation angeboten.
Darüber hinaus setzt sie sich konkret mit der Frage auseinander, was getan werden muss, um gesellschaftlichen Frieden zu etablieren. In diesem Sinne ist sie regelmäßig um Förderung des interreligiösen Dialogs und Wahrung des gesellschaftlichen Friedens bemüht, z. B. durch verschiedene Projekte und Veranstaltungen. So wurde das Engagement der Lajna Imaillah für das Projekt „Ich bin eine Muslima – Haben Sie Fragen?“ 2019 mit dem Hessischen Integrationspreis ausgezeichnet.


Veröffentlicht durch die:
Pressestelle der Lajna Imaillah Frauenorganisation der
Ahmaddiya Musilm Jamaat in Deutschland
Telefon: 0162 – 7433739
E-Mail: presse@lajna.de

Aktuelle Literatur

Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as)
Hadayatullah Hübsch
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as)
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Chaudhry Masroor Ahmad
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