Ein hervorragendes Beispiel in Sachen Toleranz und Milde wurde uns vom Heiligen Propheten des Islam (saw) gegeben, der allen seinen Verfolgern zur Zeit des Sieges über die Feindschaft Mekkas vergab. In der Geschichte wird dieses Ereignis bezeugt: Ikramah war einer der größten Gegner des Islam. Trotz des allgemeinen Straferlasses, der durch den Heiligen Propheten (saw) am Tag des Sieges erging, inszenierte Ikramah einen Kampf mit den Muslimen, wurde dabei abermals geschlagen und flüchtete. Seine Frau flehte um Vergebung für ihn, und der Heilige Prophet (saw) verzieh. Als Ikramah kurz darauf vor dem Heiligen Propheten (saw) erschien, sagte er arroganterweise: „Wenn sie glauben, dass ich, weil sie mir vergeben haben, zum Muslim wurde, dann seien sie sich darüber im Klaren, dass dem nicht so ist. Wenn sie mir vergeben können, während ich fest zu meinem Glauben stehe, ist es gut, ansonsten verlasse ich die Stadt.“ Der Heilige Prophet (saw) antwortete: „Sie können anstandslos bei ihrem Glauben bleiben. Sie sind frei in jeder Hinsicht.“ Darüber hinaus gab es noch tausende anderer Mekkaner, die trotz ihrer Niederlage ihr Recht auf Glaubensfreiheit ausübten. Das sind die Lehren des Heiligen Qur-âns und das Beispiel, das uns vom Heiligen Propheten Muhammad (saw) dazu gegeben wurde.