Der Islam lehnt Rassismus und Vorurteile in jeglicher Form ab. Der Prophet Muhammad (saw) erklärte: „O ihr Menschen! Euer Gott ist eins, ... Ein Araber hat nicht Vorrang über einen Nicht-Araber. Noch hat ein Nicht-Araber Vorrang über einen Araber. Ein Rotfarbiger ist einem Schwarzfarbigen überlegen, noch ist ein Schwarzfarbiger überlegener als ein Rotfarbiger…“ (Überlieferung nach Abu Dawood). Diese Worte unterstreichen, dass der Wert eines Menschen nicht durch seine ethnische Herkunft oder Hautfarbe bestimmt wird, sondern durch seine Rechtschaffenheit.
Ein bekanntes Beispiel für die Ablehnung von Rassismus im Islam ist die Geschichte von Bilal (ra), einem ehemaligen Sklaven, der vom Propheten Muhammad (saw) befreit wurde. Bilal wurde zum Muezzin ernannt, was ihm eine der höchsten Ehrenpositionen im Islam verlieh. Dieses Ereignis zeigt, dass der Islam soziale Hierarchien auflöst und jedem Menschen unabhängig von seiner Herkunft Respekt und Würde zuspricht.
Der Islam lehrt, dass Vorurteile und Diskriminierung nicht nur moralisch falsch, sondern auch spirituell schädlich sind. Muslime werden ermutigt, ihre Herzen von solchen negativen Einstellungen zu reinigen und andere mit Gerechtigkeit und Mitgefühl zu behandeln.