Erstens: Der Heilige Koran, das Buch Gottes, über das wir keine abschließendere und gewissere Aussage haben. Es ist das Wort Gottes und frei von jeglichem Zweifel und Spekulation.

Zweitens: Die Praxis des Heiligen Propheten (saw), die als Sunnah bezeichnet wird. Hier sprechen wir nicht im Sinne der Terminologie der Ahl-e-Hadith (Leute der Hadith). Wir betrachten Hadith und Sunnah nicht als dasselbe, wie es die traditionellen Gelehrten der Hadith tun. Sie sind verschieden; Hadith ist das eine, Sunnah ist das andere. Mit Sunnah meinen wir die Praxis des Heiligen Propheten (saw), der er folgte, die zusammen mit dem Heiligen Koran auftrat und ihn begleiten wird. Anders ausgedrückt: Der Heilige Koran ist das Wort Gottes, und die Sunnah ist die Praxis des Heiligen Propheten (saw). Es war immer die Vorgehensweise Gottes, dass die Propheten das Wort Gottes für die Rechtleitung der Menschen bringen und es durch ihr eigenes Verhalten in die Praxis umsetzen, damit kein Zweifel in den Köpfen der Menschen in Bezug auf das göttliche Wort bestehen bleibt. Sie handeln danach und ermutigen andere, dasselbe zu tun.

Die dritte Quelle der Rechtleitung ist der Hadith. Damit meinen wir jene Überlieferungen, die aus den Aussagen verschiedener Überlieferer eineinhalb Jahrhunderte nach dem Heiligen Propheten (saw) zusammengestellt wurden.