Das Leben des Propheten Muhammad (saw) bietet zahlreiche Beispiele für den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung. Eines der bedeutendsten Ereignisse ist die Geschichte von Bilal (ra). Bilal, ein schwarzer Sklave, wurde von seinem Besitzer grausam gefoltert, bis der Prophet Muhammad (saw) ihn befreite. Später ernannte der Prophet ihn zum ersten Muezzin des Islam, was seine zentrale Rolle in der Gemeinschaft unterstrich. Diese Handlung zeigte deutlich, dass der Wert eines Menschen nicht in seiner Hautfarbe oder seinem sozialen Status liegt.
Ein weiteres Beispiel ist die Geschichte von Salman (ra), einem Perser, der ebenfalls eine hohe Stellung in der muslimischen Gemeinschaft einnahm. Der Prophet schätzte Salmans Meinung so sehr, dass er während einer Schlacht einen seiner strategischen Vorschläge umsetzte. Diese Geste verdeutlichte, dass ethnische Herkunft keinen Einfluss auf die Wertschätzung und Anerkennung eines Individuums hat.
Diese Beispiele zeigen, dass der Prophet Muhammad (saw) aktiv gegen jegliche Form von Rassismus vorging und eine Gesellschaft förderte, die auf Gleichheit und Gerechtigkeit basiert.