»Allah hat mich gesandt, damit ich die Distanz, die zwischen Ihm und Seinen Geschöpfen entstanden ist, beseitige und Liebe und Aufrichtigkeit etabliere. Dass ich durch das Verkünden der Wahrheit die Kriege zwischen den Religionen beende und den Grundstein für eine Versöhnung lege. Dass ich die religiösen Wahrheiten, die vor dem weltlichen Auge verborgen liegen, enthülle, und die Spiritualität, die unter egoistischen Leidenschaften versunken ist, hervorbringe. Außerdem bin ich gesandt worden, um mit praktischem Beispiel und nicht nur bloßem Gerede zu demonstrieren, wie göttliche Macht im Menschen Einzug erhält und sich durch Gebete und Konzentration manifestiert. Doch zuallererst bin ich gesandt worden, um ein für alle Mal wieder die reine, strahlende, unverfälschte und von jeglichem Götzendienst befreite Einheit Gottes – tauḥīd – zu etablieren. All dies wird nicht durch meine Kräfte geschehen, sondern durch die Kräfte Allahs, der Herr der Himmel und der Erde. Wie Allah auf der einen Seite meine spirituelle Erziehung persönlich vorgenommen hat, mich mit Seinen Offenbarungen gesegnet hat und so in meinem Herzen eine Entschlossenheit erzeugt hat, dass ich für die Reform der Völker eintreten kann, hat Er auf der anderen Seite Herzen vorbereitet, die bereit sind, an meine Aussagen zu glauben. Seitdem mich Allah auf die Erde gesandt hat, findet auf der Welt eine große Revolution statt.«
Lecture Lahore, Rūḥānī ḫazāʾin, Bd. 20, S. 180 f. [dt. Ü.: Der Vortrag von Lahore, Frankfurt am Main 2011, S. 73 f.]