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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Der Messias und die Endgültigkeit des Heiligen Propheten (saw)

Die Ankunft des Messias und die Endgültigkeit des Heiligen Prophetensaw

Die meisten Menschen neigen dazu, die Ankunft des Verheißenen Messias aus Gründen, die widersprüchlich zur „Endgültigkeit des Heiligen Prophetensaw“ stehen, anzuzweifeln oder gar abzulehnen. Es erscheint daher notwendig, die Bezeichnung »Khatamun-nabiyyin« zu erklären, die zum Lob des Heiligen Prophetensaw benutzt wird, um zu sehen wie es die Ankunft einen „Propheten Messias“ im Islam beeinflußt.

Es bedingt einen kleinen Ausflug in die Gepflogenheiten des Sprachgebrauches allgemein und des Arabischen im besonderen. Wir wissen, die Bezeichnung »Khatamun-nabiyyin«, die wörtlich übersetzt „Siegel der Propheten“ bedeutet, ist grammatisch eine Wortzusammensetzung, im arabischen auch „Murakabe-Ezafi“ genannt. Das Wort »Khatam« = Siegel, ist dabei das Grundwort, „Muzaf“ und „Nabiyyin“ = Propheten, ist das Zusatz-, das Zusammensetzwort, das „Muzaf Eleh“. Es ist natürlich eine Sache des allgemeinen Wissens, daß derartige Wortzusammensetzungen oft eine weitere Bedeutung erreichen, eine zusätzliche Bezeichnung schaffen, unabhängig von den Worten, in den meisten Fällen zwei, die diese Zusammensetzung bilden.

Zum Beispiel „Ibn“ heißt Sohn, und „Sbeel“ heißt der Weg; aber setzt man beide zusammen um „Ibn-Sbeel“ zu bekommen, so hat man keinen „Sohn des Weges“ vor sich, sondern man bekommt einen „Reisenden“. Dieses kleine Beispiel sollte nur andeuten, daß der wirkliche Sinn einer Bezeichnung einmal durch die Grammatik bestimmt wird, zum anderen aber auch eine Frage der Anwendung der Sprache bleibt, wie ein Wort oder eine Bezeichnung im Sprachfluß und im Sinne des Zusammenhanges angewandt wird. Wir wollen nun versuchen, die wirkliche Bedeutung der Be¬zeichnung »Khatamun-Nabiyyin« zu finden.

1. Es ist eine anerkannte und unabänderliche Regel der arabischen Sprache und Grammatik, daß in Fällen, in denen das Wort „Khatam“ - Siegel - als Lob für eine Person angewandt wird und das Koppelwort, das Zusatzwort (Muzaf- Eleh), in seiner eigenen Bedeutung „eine Gruppe von begabten Leuten“ beschreibt;

Es bedeutet niemals, daß die Person, die man mit dem Titel oder Zusatz „Khatam“ erleuchtet, die letzte ist, die Endgültige im Auftritt in Beziehung zur Zeit und dem Zeitablauf Es bedeutet immer nach Meinung des Anwenders, daß es sich hier um eine Person handelt, die durch perfekte und hervorstechende Eigenschaften aus „der Gruppe der begabten Leute“ herausragt.

Die besagte Person hat die höchste Stufe und beste Form in einer gewissen Tätigkeit erreicht. Die islamische Literatur ist voll solcher Beispiele, und es gibt kaum eine Aussage, die dagegen sprechen könnte.

Einige dieser Beispiele sollen hier aufgeführt werden:

Khatamu-Shu'ra ist der „Khatam der Poeten“, der „Größte aller Dichten“. Es könnte kaum anders sein, weniger noch könnte es der „Letzte Dichter aller Zeiten“ heißen. Er ist der Beste, der Auserwählte, aus einer ganzen Gruppe von Poeten.

Khatamul-Mufassarin ist ein „Khatam der Kommentatoren“, ein geübter Erklärer, der Beste seiner Klasse und seines Berufes. Er ist sicherlich nicht der Letztgeborene, einmalig und endgültig, ohne jede Hoffnung, daß anderswo und nach ihm ein glänzender Kommentator seines Amtes walten kann.

Ähnlicherweise wurde das Wort „Khatam“ mit vielen anderen „Gruppen von begabten Leuten“ in Verbindung gebracht, etwa „Muhaqaqueen“ Der Forscher, der Untersucher; „Muhadaseen“, der Reporter, der Berichterstatter; „Hukkam“, die Offiziere; „Mualameen“, die Lehrer; „Auliyya“, die Freunde Gottes. In keiner dieser Verbindung heißt die Bezeichnung „Khatam“ der letzte der je geboren wurde, oder der letzte, der auf dieser Welt erscheint. Es bedeutet in diesen Fällen lediglich nach Meinung der Anwender, die mit Khatam bezeichnete Person ist eine der besten und begabtesten in oder aus „der Gruppe der begabten Leuten“.

Es sollte jedoch auch zur Kenntnis genommen werden, daß in solchen Fällen, in denen das Wort „Khatam“ nicht zum Lob einer Person angewandt wird, und das Zusatzwort nicht eine Gruppe begabter Leute beschreibt, es dann den Letzten, oder an dem Ende in Beziehung zur Zeit bedeutet; denn in diesen Fällen ist die Person nicht für ihre Begabungen oder Außergewöhnlichkeiten gelobt, sondern es ist lediglich eine Beschreibung einer Tatsache. Zum Beispiel „Khatamul-Aulad“, Khatam der Söhne, bedeutet der zu Letzt geborene Sohn, denn geboren zu werden ist keine Begabung, und der Ausdruck wird nicht zum Lobe des Jungen angewandt, sondern dient lediglich dazu die Tatsache zu bezeichnen, daß es sich hier um den jüngsten Sohn handelt.

Ähnlicherweise bedeutet die Bezeichnung „Khatamul-Muhajireen“ der Letzte, der auswandert; denn auswandern ist weder eine Begabung, noch wird mit dieser Zusammensetzung der letzte Auswanderer gelobt. Die Mißachtung dieses Punktes ist der meist gemachte Fehler, den selbst Gelehrte unter den Muslimen begehen oder vorgeben zu begehen.

In Erinnerung an die Regeln der arabischen Sprache wird es jedem wahrheitssuchenden Menschen klar, daß die Be¬zeichnung „Khatamun-Nabiyyin“, so wie sie als Lob des Heiligen Prophetensaw angewandt wird, nur bedeuten kann, daß er der beste, vollständigste und hervorragendste Prophet ist, der den letzten, endgültigen und höchsten Rang des Prophetentums erlangt hatte. Kein höher stehender oder größerer Prophet kann nach ihm erscheinen; jedoch die Erscheinung eines prophetischen Messias, eines Nachfolgenden, Untergebenen, eines Dieners, kann nicht widersprüchlich zu diesem Titel und Anspruch sein. Das ist es. was der Heilige Prophet sowie die Gelehrten des Islams unter der Bezeichnung verstanden.

Vom Heiligen Prophetensaw wird berichtet, er habe zu Hadhrat Ali gesagt: »Oh, Ali, du bist der beste der Freunde Gottes (Khatamul-Auliya), so wie ich der Siegel der Propheten bin (Khatamul-Anbiyya). (Tafseer-Safi. Seite III)

Zweifelsohne kann diese Aussage nicht bedeuten Hadhrat Ali sei der letzte Gottesfreund gewesen. Es kann nur bedeuten, daß er der beste Gottesfreund war. ebenso wie der Heilige Prophetsaw der Beste der Besten war.

B. Von Hadhrat Aisha, der Frau des Heiligen Prophetensaw, wird berichtet, über ihn gesagt zu haben:

»Sprich von ihm als das Siegel der Propheten (Khatamul-Anbiyya), aber sage nicht, daß da kein Prophet nach ihm sein wird. « (Durre-Mansoor, Band 5, Seite 104 und Takmila Majmaal Binar. Band 4, Seite 85).

Wohlan, falls „Khatam“ der Letzte bedeuten sollte, warum sagt man es dann nicht so? Einige verwirrte und überhebliche Gelehrte haben in jüngster Zeit die Aussage Aishas als wertlos verurteilt. Natürlich ist es dabei verwunderlich, was über alle jene Heiligen und Gelehrten des Islams zu sagen ist, die solch eine wertlose Aussage seit tausend Jahren im islamischen Schrifttum anerkannten, ja sogar diese Aussage erläuterten und erklärten. Zum Beispiel Imam Mohamed Tahier (st. 986 H) erläuterte:

»Diese Aussage ist im Hinblick auf die Wiederkehr Jesusas zu sehen, und läuft nicht grundsätzlich zu Hadith und dem „Kein Prophet nach mir“; denn mit diesem Ausspruch meinte der Heilige Prophet, daß da kein Prophet sei oder komme, der seine Gesetze außer Kraft setze. « (Takmila Majmaal Bahar, Seite 88).

C. Hadhrat Mohyuddin Ibne Arabi (st. 638 H) schreibt:

»Das Prophetentum, das mit dem Heiligen Prophetensaw endete, ist das gesetzgebende, und nicht die eigentliche Einrichtung... Und mit seinem Ausspruch „Kein Prophet nach mir“ meinte er, keiner kann kommen, der gegen sein Gesetz ist; sondern jeder Prophet der nach ihm erscheint, würde seinem Gesetz unterstehen. «

Und es wird weiterhin erklärt:

»... So wird das Prophetentum bis zum Tage des Jüngsten Gerichtes fortgesetzt werden, aber das Gesetz ist am Ende angekommen; und Gesetze zu bringen ist nur ein Teil des Prophetentums... Jesusas wird ohne Gesetz herabsteigen, doch wird er ohne jeden Zweifel ein Prophet sein. « (Fatuhale-Makia, Band 2, Seite 3,100)

D. Allama Abdul Wahab She'rani (st. 972 H) schreibt:

»Nehmet zur Kenntnis, das Prophetentum ist nicht völlig beendet worden; nur das gesetzbringende ist aufgehoben ...«. »Da sind Propheten in der Vergangenheit in der Welt gewesen, und es wird in Zukunft auch weitere geben, aber sie werden dem Gesetz des Heiligen Prophetensaw untergeordnet sein. Jedoch die meisten Menschen wissen das nicht. « (Alyawakit-wal-Jahawar, Band 2. Seiten 28,90)

E. Imam Fakharuddin Razi (st. 606 H) erklärt:

»Es ist erforderlich für „Khatam“ überragend zu sein, genauso wie der Heilige Prophet überragend erklärt wurde aufgrund seines Daseins als Prophet aller Propheten, so ist der Mensch überragend erklärt worden aufgrund seines Daseins als der Herrscher über alle Lebewesen.« (Tafseer-e-Kabir, Band 6? Seite 31)

2. Ehe wir den Zusammenhang der Bezeichnung „Khatamun-Nabiyyin“ eingehend betrachten, sollten wir die wörtliche Bedeutung des Wortes „Khatam“ ins Auge fassen.

„Khatam“ heißt „das Siegel“, welches als ein Werkzeug bezeichnet wird, das einen eigenen Abdruck auf anderen Dingen hinterläßt. Die Hauptanwendung, einen solchen Abdruck unter Verwendung eines Siegels zu erstellen. besteht darin zu bestätigen, zu beglaubigen, oder etwas auszuhändigen, auszugeben, im Namen und im Auftrag des Siegelhalters, des Siegelbewahrers. Wörtlich gesprochen wäre daher das „Siegel der Propheten“ ein Prophet, der beglaubigt und bestätigt; der anderen den Stempel aufdrückt, das Prophetentum anderer Propheten als Beispiel, und deren vollständiger und fehlerloser Gehorsam kann einen „Abdruck des Prophetentums“ auf seinen fehlerlosen und ausgewählten Anhängern hinterlassen, ihnen „den Stempel der Göttlichkeit aufdrücken“.

Es muß bemerkt werden, daß der Sinn „etwas verschließen“, etwas abzuschließen, der allgemein mit dem Wort Siegel in Verbindung gebracht wird, nicht die wirkliche Bedeutung oder Anwendung ist. In der Tat, das Siegel wird nicht auf einen Briefumschlag oder an einer Tür angebracht, um diese zu verschließen, sondern um den Verschluß zu bestätigen. Der Verschluß wird durch Klebstoff oder einem Schloß in den erwähnten Fällen erreicht, während das Siegel angebracht wird, um den erfolgten Verschluß als Vorgang durch den Siegelhalter zu bestätigen. Wenn so ein Siegel nicht sauber und klar erkennbar ist oder unberechtigterweise behandelt worden ist, so mag der Verschluß der Sache angezweifelt werden; denn der Zweck einer Bestätigung wurde in solchen Fällen nicht erfüllt. So bleibt der wirkliche und erstweilige Zweck des Siegels „zu bestätigen“ oder „etwas auszustellen“, „etwas auszuweisen“ durch seinen Abdruck auf anderen Gegenständen. Maulana Mohammad Quasim Nanotovi, der Gründer der »Dewband« Rechtsschule des Islams, erklärte das Wort „Khatam“ wie folgt:

»So wie das Siegel (Khatam) seinen Abdruck auf den Gegenständen hinterläßt, so beeinflußt die in sich strahlende Persönlichkeit seine edlen Anhänger...«. »

»Das Prophetentum des Heiligen Prophetensaw ist ein eigentlicher Teil seiner gesegneten Persönlichkeit, während die der anderen Propheten durch seine Einwirkungen geformt werden. Andere sind durch seine Gnade Propheten, aber er bedarf der Gnade keiner Person, um sein Amt auszuführen; und das ist die Art, wie das Prophetentum mit ihm endet. Er ist daher sowohl der Prophet Gottes als auch der Prophet der Propheten. « (Tehzir-an-nas, Seiten 3,4, 10)

Maulana Shabeer Ahmad Usmani, „Sheikh-ul-Islam“, Paki¬stan, schreibt in seiner Übersetzung des Heiligen Qurâns, in der er den Titel „Khatam-Nabiyyin“ erläutert:

»... So können wir sagen, daß er - der Heilige Prophetsaw - das Siegel der Propheten ist im Bezug auf seinen Rang sowie auf die Zeit; und Jene, denen das Prophetentum übertragen wurde, erhielten es durch den Abdruck seines Siegels.«

So sollten wir jetzt den Titel „Khatamun-nabiyyin“ im Zusammenhang mit dem Text studieren, denn nur im Lichte dieser Zusammenhänge kann der wirkliche und genaue Sinn eines Wortes in Erfahrung gebracht werden. Gott sagt im Heiligen Qurân:

»Mohammed ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Allahs und das Siegel der Propheten; und Allah hat volle Kenntnis aller Dinge«. (33:41)

Der Gebrauch des Wortes „sondern“ ist in diesem Vers besonders beachtenswert. „Sondern“ ist ein Bindewort, angewandt um zwei Sätze zu verbinden, und es dient dazu, jeden Zweifel oder jedes Bedenken zu beseitigen, die möglicherweise aus dem ersten Satz entstehen könnten. Nun denn, falls die Bezeichnung „Siegel der Propheten“ mit „den letzten der Propheten“ übersetzt würde, wie allgemein verstanden wird, dann könnte die Nachricht, die Gott in diesem Vers hinterläßt, wie folgt gelesen werden:

I Mohammed ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern er ist der letzte aller Propheten. Oder,

II Mohammed ist das Ende seines Geschlechts, sondern er ist das Ende der Reihe der Propheten. Oder,

III Mohammed hat keinen Sohn als Nachfolger, sondern er hat keinen Propheten nach ihm.

Diese Sätze nochmals gelesen zeigen, daß das Wort „sondern“ völlig verkehrt angewandt wird. Beide Teile eines jeden Satzes haben etwas Negatives in sich. Die Anwendung des Wortes „sondern“ jedoch setzt voraus, daß der erste Satz etwas Positives enthält, falls der zweite ein Negativum ausdrückt, und umgekehrt. Es macht es erforderlich, daß falls eine Tatsache in der ersten Aussage verneint wird, diese Verneinung durch eine Anerkennung einer ähnlichen Tatsache in der anderen Aussage ausgeglichen wird. Nehmen wir einmal an „Siegel der Propheten“ würde in der Bedeutung „ein überragender Kopf“, der Allerbeste und der „Aussteller“ des Prophetentums gleichkommen, und wir lesen diese Sätze nochmals aus dieser Sicht:

I Mohammed ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern er ist der Vater - der Kopf - der Propheten. Oder,

II Mohammed ist nicht das Ende seines Geschlechts, sondern er ist der Anfang einer Reihe von Propheten. Oder,

III Mohammed hat keine Söhne als Nachfolger, sondern er hat Propheten als geistige Ziehsöhne nach ihm.

Die Anwendung von „sondern“ in den oben angegebenen Sätzen ist völlig korrekt, denn der Einwand ist beseitigt, der durch die Verneinung einer Tatsache in der ersten Hälfte des Satzes entsteht, und sie wird durch die Anerkennung einer ähnlichen, oder sogar besseren Tatsache, durch den anderen Teil des Satzes ausgeglichen und ausgedrückt.

Es muß daran erinnert werden, ein Prophet ist der „Vater“ seiner Glaubensbrüder, seiner Anhänger; denn die Frauen des Propheten werden als „Mütter“ der Anhängen im Heiligen Qurân benannt. (33:7) Mit diesen Tatsachen in Erinnerung lesen wir die Verse 33:41 nochmals und sehen, daß, als Gott sagte: »Mohammed ist nicht der Vater eines eurer Männer«, Gott dem Heiligen Prophetensaw die körperliche Vaterschaft verneinte, jedoch glich Er diesen Verlust mit einem großen „Sondern“ wieder aus und fügte hinzu, daß der Prophet der Vater einer Nation ist als der „Bote Gottes“, der er zur gleichen Zeit war, und sogar der Vater der Propheten sei aufgrund seines Amtes als das „Siegel der Propheten“.

Das Siegel, in diesem Vers enthalten, konnte niemals der Letzte, oder das Ende heißen. Es kann nur heißen, es ist das Siegel, das Etwas hervorbringt; denn es sind die körperlichen Sprößlinge, die dem Heiligen Prophetensaw verneint werden, in der ersten Hälfte des Verses deutlich ausgedrückt. Wodurch die zweite Hälfte des Verses notwendigerweise das Vorhandensein von „geistigen Sprößlingen“ anerkennen muß.

Was Gott aber wirklich der Menschheit sagen will, ist, obwohl Mohammed nicht der körperliche, der leibliche Vater eines Eurer Männer ist, so ist er doch der „geistige Vater“ einer Nation, und darüber hinaus ist er der „Vater der Propheten“; damit zählt er sogar andere Propheten zu seinen geistigen Söhnen.

Es sollte nochmals zur Kenntnis gebracht werden, daß jeder Prophet der Vater seiner Glaubensbrüder ist, und die Worte „Bote Gottes“ im Vers machten den Heiligen Prophetensaw nur zum „Vater“ seiner Glaubensbrüder in Gemeinsamkeit mit den anderen Propheten. Es ist der nächste Titel, das Siegel des Propheten, der ihn über alle anderen Propheten emporhob, als den Vater oder Aussteller der Propheten. Maulana Mohammad Quasim Nanotavi erklärt wiederum:

»Die Allgemeinheit glaubt, der Heilige Prophet ist der Größte im Sinne des letzten aller Propheten. Aber es wird jedoch für die Menschen mit Verstand klar, daß so etwas in sich nicht sehr glaubwürdig ist, der Erste oder der Letzte zu sein, im Verhältnis zum Ablauf der Zeit. Ihn in diesem Sinne als „sondern er ist der Bote Gottes und das Siegel der Propheten“ zu loben, kann nicht korrekt sein... Der wirkliche Sinn dieses Verses besteht darin, daß der Heilige Prophet nicht der Vaterschaft irgendeines Menschen bedarf, sondern die geistige Vaterschaft in Bezug auf seine Anhänger, sowie die der Propheten gehört ihm. « (Tehzir-an-nas, Seiten 2,10)

Dr. A.R. Bhutta, Prophezeiungen über die Endzeit, Verlag der Islam, Artikel 7, S. 70-81

Aktuelle Literatur

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